Schutz vor Liebe

Gemalt von meiner Tochter Rahel Szabó

Schutz vor Liebe als Herzschmerz-Prophylaxe?

 

Meine Gedanken zu: 

Kann sich der Mensch wirklich vor Liebe schützen, indem er 

  • einen Schutzpanzer anlegt
  • Gefühle verdrängt und 
  • Menschen ablehnt,

um sich so vor Herzschmerz zu bewahren?

Liebe erzeugt ein Glücksgefühl bringt die Hormone in Bewegung, gehört zum Leben eines Menschen dazu, genau wie die Trauer und der Schmerz, die Angst und der Verlust eines nahe stehenden Menschen.

Menschen sind keine Dinge. Deshalb können wir sie nicht besitzen. Sie sind Bereicherung, sie sind Wegbegleiter/-gefährten auf unserem Weg. Manch einer länger, manch einer kürzer mit mehr oder weniger Gefühl. Doch wir können von jedem lernen. Wenn wir jeden als einen Teil unseres Lebens akzeptieren, können wir an ihnen wachsen. Jede Begegnung hat ihren Sinn.

Menschen und Gefühle kommen und gehen. Eine Liebe geht, eine neue, denn jedesmal ist sie anders, begegnet einem oder entsteht. Liebe in all ihren Facetten ist etwas Besonderes und Wunderbares. Sie lässt die Menschen strahlen und glücklich sein. Es geht um Zwischenmenschlichkeit und Empathie, die wir empfinden, wenn wir lieben, das betrifft die Nächstenliebe, wie auch jegliche andere Form davon.

Fehlt die Liebe, was wird dann aus dem Menschen?

  • Bekommt er ein kaltes Herz, ein Herz aus Stein,  ähnlich eines Peter Munk?
  • Was strahlt der Mensch aus, der sich vor Liebe zu schützen versucht?
  • Ist so ein Mensch begehrenswert, voller Ängste vor Verletzung, Verlust und Unglück und strahlt dieser das nicht auch aus?

 

Ist das erstrebenswert? Ich denke nicht.

💕

Liebe ist soviel mehr:

  • Sie bereichert uns.
  • Sie bewegt uns.
  • Sie eröffnet uns neue Sichtweisen und Wege, die wir ohne sie niemals kennen lernen und gehen würden.
  • Sie ist Bereicherung auf unserem Lebensweg.

 

Wenn wir auch viele Umwege gehen.
Und uns manchmal im Kreis drehen.
Am Ende werden wir nur durch die Liebe ein erfülltes Leben haben.

🌈

 

Liebevolle Grüße

Maren Martini

Dresden, 10. Juni 2020