Eifersucht und Leidenschaft – Vertrauen und Selbstliebe

Eifersucht ist eine Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft. 

 

Wer kennt diesen Satz nicht? Leidenschaft ist keine Eigenschaft der Liebe, sondern, was wir daraus ziehen. Es wurde uns vorgegaukelt, dass Leidenschaft positiv sei. Leidenschaft steht in Verbindung mit Leid. Das ist schon im Wort enthalten. Doch die Liebe soll kein Leiden, sondern Bereicherung, Genuss und Vollendung des Lebensglücks sein. 

Eifersucht ist unnötig, wenn wir Vertrauen in uns und den Partner, unsere Mitmenschen, haben. Dann müssen wir nicht mehr süchtig und mit Eifer nach Gründen suchen, warum es so (ungewohnt?) vertrauensvoll ist und zerstören damit das Urvertrauen, was uns allen gegeben ist. 

Haben wir kein Vertrauen in uns selbst, wie können wir dann anderen vertrauen? Damit ist klar, wir müssen an erster Stelle immer an unserem Selbstvertrauen arbeiten und uns von innen heraus stärken.  Wir müssen mutig sein, um ein selbst bestimmtes Leben zu führen, aber es lohnt sich.

Selbstvertrauen und Selbstliebe bedeuten, auch Selbstverantwortung zu übernehmen und daran scheitern viele in dieser Gesellschaft, in diesem System! Das ist seit dem Jahr 2020 deutlich zu spüren.

Wunder der Natur im Großen Garten Dresden, 20.05.2021 – Du bist die Veränderung

 

Hinterfragen und in sich Hinein horchen und -spüren sind die Lösung:

Ich muss mich immer fragen:

  1. Was will ich in meinem Leben erreichen?
  2. Wie geht es mir momentan?
  3. Was kann ich dafür tun, dass ich den optimalen Zustand für mich erreiche?
  4. Was muss ich tun, damit es mir gut geht? 
  5. Wie kann ich dies erreichen?

 

Die Antworten darauf liegen in jedem verborgen und das herauszufinden, ist die Aufgabe eines jeden selbst. Das kann einem niemand abnehmen. Doch in sein Innerstes zu schauen, dies kann jeder für sich. Jeder hat schon den Satz gehört: Geht es dir gut, kannst du auch für andere da sein. 

 

Uns wurde mit  falschen Sprüchen suggeriert, dass wir egoistisch sind, wenn wir an uns zuerst denken:

 

„Der Esel nennt sich immer zuerst!“ – Das wird dem Esel nicht gerecht, da die Menschen ihn als Lastentier nutzen. 

 

oder

„Ein Egoist denkt immer zuerst an sich selbst!“

 

Dabei ist eine Portion Egoismus durchaus gesund. Es ist absolut wichtig und richtig, zuerst an sich zu denken. Die eigene Zufriedenheit und Gesundheit steht an erster Stelle und dann kommt alles andere. Das ist ein Lernprozess, ein Umdenken von Generationen und nur so kann ein friedliches, vertrauensvolles und empathisches Miteinander stattfinden. Ich wünsche mir mehr Respekt, Achtung, Toleranz und Akzeptanz des Andersseins jedes Individuums auf Erden. 

 

Dazu passen auch meine Gedanken im Beitrag „Enttäuschung“.

Dresden, 21.05.2021

Maren Martini